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Berichte von Übungen und Einsätzen

Böschungsbrand erfordert den Einsatz des Löschbezirks Ost

Am Mittwoch, den 25. Mai alarmierte eine aufmerksame Autofahrerin gegen 17.00 Uhr die Feuerwehr. Zwischen Gelnhaar und Bindsachsen brannte bereits eine Fläche von mehreren Quadratmeter an der Böschung zur Fahrbahn. Vermutlich wurde das Feuer durch eine weggeworfene Zigarettenkippe ausgelöst.

Die Feuerwehren Usenborn und Gelnaar (Löschbezirk Ost der Stadt Ortenberg) hatten den Brand schnell unter Kontrolle und das Gras an der Böschungsfläche konnte mit der Schnellangriffseinrichtung mit ca. 500 Liter Wasser abgelöscht werden. Der Einsatz dauerte ca. 30 Minuten.

Auszug aus der BILD-Zeitung vom 24. Mai 2011:

Ein kleiner Funke genügt – schon stehen Wälder, Moore und Heiden in Flammen. Wegen der anhaltenden Dürre herrscht in Deutschland Waldbrand-Alarm…

Höchste Warnstufe in weiten Teilen der Republik: Deutschland fängt Feuer! Hunderte Feuerwehrleute kämpfen gegen die Flammen in Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Nordhrein-Westfalen und Hessen. Ein Ende der Trockenheit ist in den nächsten drei Tagen nicht in Sicht.

Problem: Die dann aufziehenden Gewitter können Blitzeinschläge verursachen, die die trockenen Wälder in Brand setzen!

Dürre in Deutschland

Zu wenig Regen! Deutschland trocknet aus Anhaltende Trockenheit Jetzt schon Waldbrand-Gefahr! Schon seit dem Wochenende brennen in Deutschland Wälder, Moore und Heiden:
In Nordrhein-Westfalen brannten am Montag knapp 20 Quadratkilometer des Truppenübungsplatzes Senne (Hövelhof). Rund 300 Feuerwehrleute versuchten die Flammen zu beherrschen.

Eine Waldbrandserie hält seit Tagen die Feuerwehren im deutsch-niederländischen Grenzgebiet bei Nordhorn (Niedersachsen) in Atem. Am Montag Nachmittag meldete die Feuerwehr erneut vier Brände in der Region, die vermutlich von Brandstiftern gelegt worden seien. Mehr als 20000 Quadratmeter Wald- und Wiesenfläche wurden bei der Brandserie zerstört.

In Schleswig-Holstein brannten mehrere Moore.
So legte zum Beispiel ein Brand im „Dosenmoor“ den Bahnverkehr zwischen Neumünster und Bordesholm für mehrere Stunden lahm. Rund drei bis vier Hektar brannten hier. 100 Feuerwehrleute waren im Einsatz, um die Flammen in dem Naturschutzgebiet unter Kontrolle zu bringen. Auch bei Havetoft (Kreis Schleswig-Flensburg) fingen zweieinhalb Hektar Moorfläche Feuer.

Allein in Hessen wurden rund 20 Waldbrände registriert.

Wie kann die Waldbrand-Gefahr verringert werden?
„Die Menschen sollten jedes Brandrisiko vermeiden, also kein Grillen, kein Feuer machen und auf Zigarettenkippen achten“, sagte ein Sprecher des Landwirtschaftsministeriums.

Besitzer von Autos mit Katalysator sollten nicht über ausgetrocknetem Gras parken, da der heiße Katalysator das Gras unter dem Fahrzeug entzünden könnte.

Die Feuerwehren aus Hirzenhain, Ortenberg, Usenborn und Gelnhaar übten am Montag 21. Juni 2010 gemeinsam die Waldbrandbekämpfung.

Im Bereich der Schwedeneiche zwischen Usenborn und Hirzenhain wurde ein Bereitstellungsplatz errichtet wobei die Tanklöschfahrzeuge aus Ortenberg (2500 Liter) und Hirzenhain (4000 Liter) im Pendelverkehr von Usenborn aus Löschwasser an die “Brandstelle” fuhren.

Die FF Gelnhaar hatte die Wasserentnahme aus einem 1000 Liter fassenden Faltbehälter aufgebaut und leitete von dort aus das Löschwasser an die Abgabestelle, die von der FF Usenborn errichtet wurde, weiter. Mit 4 C-Rohren und einem D-Schnellangriffschlauch wurden die rund 200qm Wald- und Flächenbrand im Unterholz abgelöscht. Zum Einsatz kamen auch Feuerpatschen, die im Brandeinsatz im Unterholz wertvolle Dienste leisten.

Der Förster der fürstlichen Forstverwaltung Hirzenhain/Luisenlust war auch anwesend, wurde in die Tätigkeiten der Feuerwehren umfassend eingewiesen und bildet im Ernstfall zusammen mit den Einheitsführer und dem Stadtbrandinspektor die Gesamteinsatzleitung.

Eine rundum gelungene Übung, die deutlich die gute Zusammenarbeit zwischen den Wehren und auch der Forstverwaltung aufzeigte. Einmal jährlich wollen die Feuerwehren jetzt diese Art von Übung zusammen mit der Forstverwaltung durchführen, so die Wehrführer abschließend.

Bilder von der Übung:

Übungslage

Feuerwehren aus Gelnhaar und Usenborn über 48 Stunden im Einsatz für die Bevölkerung,
und dann kam Xynthia.

Wie bereits aus den lokalen Medien, wie Tageszeitung und Fernsehen bekannt ist, wurde das Trinkwasser in dem Ortenberger Stadtteil Gelnhaar aus mikrobiologischer Sicht verunreinigt und war für die Bevölkerung nicht für den Verzehr geeignet.

Am Donnerstag, den 25.02.2010 gegen 15:00 Uhr wurde der Stadtbrandinspektor von der Bauabteilung der Stadt Ortenberg telefonisch über die Situation informiert. Es erfolgte eine Absprache, dass die Stadtteilfeuerwehr Gelnhaar die ersten Maßnahmen der Stadtverwaltung, in Form der Information der Bürger über Handzettel und Lautsprecherdurchsagen, unterstützt. Nach Rücksprache mit der Leitstelle des Wetteraukreises wurde vereinbart, dass eine Alarmierung der Stadtteilfeuerwehr Gelnhaar und Usenborn (Löschbezirk Ost der Stadt Ortenberg) erfolgt, und gegen 16:00 Uhr wurden die anwesenden Einsatzkräfte durch den Stadtbrandinspektor informiert und eingewiesen.

Nachdem die Bürger des Stadtteil Gelnhaar informiert wurden, wurde eine Technischen Einsatzleitung in Gelnhaar gebildet, da es sich abzeichnete, dass die Maßnahme über eine längere Zeit aufrecht gehalten werden müssen. Diese Technische Einsatzleitung wurde durch den Sachbearbeiter der Bauabteilung der Stadt Ortenberg, der Wassermeister und sein Vertreter, Vertreter des Fachdienstes Gesundheit des Wetteraukreises (Kommunalhygiene) sowie des Stadtbrandinspektors besetzt. Da es bereits am Donnerstag auf den Abend zuging, wurden Erstmaßnahmen zur Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser vorbereitet. Nach einer Absprache mit dem örtlichen Getränkehändler wurde der Vorrat an Trinkwasser der Feuerwehr zur Verfügung gestellt. Nach dem Eintreffen des Trinkwassers wurden die Bevölkerung informiert, dass eine Ausgabestelle am Feuerwehrhaus in Gelnhaar eingerichtet wurde, und pro Haushalt ein Kasten Wasser in Empfang nehmen können.

Nachdem die erste Versorgung sichergestellt wurde, wurde in dem Stadtteil Usenborn durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr Usenborn eine Trinkwasserentnahmestelle eingerichtet. Parallel zu dieser Maßnahme war bereits ein Mitarbeiter des städtischen Bauhofes auf der Anfahrt nach Inheiden, um dort spezielle Trinkwasserbehälter von der OVAG entgegen zu nehmen. Nach dem Eintreffen dieser speziellen Behälter wurden diese im Pendelverkehr durch die Feuerwehr in Usenborn befüllt und an der Ausgabestelle in Gelnhaar an die Bürger von Gelnhaar verteilt. Zur Versorgung der eingesetzten Kräfte wurde nach Absprache mit dem 1. Stadtrat die Schnelleinsatzgruppe des DRK Ortenberg alarmiert. Nach der Einsatzbereitschaft wurde dem DRK die Versorgung, sowie den Aufbau einer Notunterkunft für die Einsatzkräfte des THW eigenverantwortlich übertragen. Diese Maßnahme erfolgte in kürzester Zeit, so dass der Abschnittsleiter Unterkunft die Bereitschaft gegen 20:00 Uhr melden konnte.

Durch den Fachdienst Gesundheit und Gefahrenabwehr des Wetteraukreises wurde in Absprache mit der Stadt Ortenberg zu Beginn des Einsatzes bereits das Technische Hilfswerk mit einer Fachgruppe Trinkwasser alarmiert, und diese befand sich dann auf der Anfahrt nach Gelnhaar. Die Einheiten des THW rückten aus Wörrstadt an, ebenfalls wurde eine Trinkwasseraufbereitungsanlage aus Tübingen an gefordert. Die ersten Kräfte des THW trafen gegen 19:00 Uhr an der Einsatzstelle ein und wurden durch die Einsatzleitung in ihrem Abschnitt am Brunnen eingewiesen. Der Zugführer des THW übernahm die Abschnittsleitung eigenverantwortlich. Nach der Vorbereitung der Maßnahmen durch das THW wurde das Eintreffen der Trinkwasseraufbereitungsanlage abgewartet, die am frühen Morgen des Freitages gegen 04:00 Uhr an der Einsatzstelle eintraf. Durch die starken Regenfälle und das Tauwetter wurde es notwendig, dass der ca. 500 Meter langer Zufahrtsweg zu dem Trinkwasserbrunnen für die Einsatzfahrzeuge befahrbar war, daher wurde in den Nachtstunden bereits durch Mitarbeiter des städtischen Bauhofes die Befahrbarkeit mit Schotter hergestellt.

Nach dem Eintreffen der Aufbereitungsanlage in Gelnhaar wurde diese im Anschluss durch die Einsatzkräfte vom THW aufgebaut und am Freitag, gegen 16:00 Uhr in Betrieb genommen. Während dieser Maßnahme erfolgte die Versorgung mit Trinkwasser der Bürger von Gelnhaar weiterhin durch die Feuerwehr Gelnhaar und Usenborn an der Ausgabestelle am Feuerwehrhaus.

Die Versorgung Trinkwasser an der Ausgabestelle erfolgte bis Sonntag den 28.02.2010 gegen 12:00 Uhr, da der Hochbehälter mit ca. 360 m³ aufbereiteten Wasser gefüllt werden musste.
Nachdem dies durchgeführt wurde, erfolgte eine weitere Information der Bürger durch die Feuerwehr, dass nach dem Spülen der Hausanschlußleitungen das Trinkwasser aus dem Netz ohne Einschränkungen verwendet werden kann.

Es ist zu erwähnen, dass bei diesem Einsatz und der besonderen Situation die Bürger in allen Momenten besonnen und verständlich reagiert haben. Die Feuerwehren aus Gelnhaar und Usenborn möchten sich auf diesem Wege bei allen für die Einsatzbereitschaft und die geleistete Arbeit danken. Ebenso ist zu erwähnen, dass die Zusammenarbeit der einzelnen Fachgruppen, Einheiten und Beteiligten in jedem Moment des Einsatzes ohne Beanstandungen war, sogar vorbildlich.

Nachdem die Maßnahmen durch die Feuerwehr gegen 12:30 Uhr bei diesem Einsatz abgeschlossen werden konnte, erfolgte gegen 14:00 Uhr die Vollalarmierung der Feuerwehren der Stadt Ortenberg. Durch die Aufforderung des Leitstelleführungsstabes und der Zentralen Leitstelle gegen 14:00 Uhr, die Einsatzbereitschaft der örtlichen Technischen Einsatzleitungen herzustellen, veranlasste der Stadtbrandinspektor die Besetzung aller Feuerwehrhäuser im Stadtgebiet. Ebenso wurde die Örtliche TEL in das gemeinsames Feuerwehrhaus in Selters berufen. In der Einsatzzeit von 14:30 Uhr bis 20:00 Uhr wurden im Stadtgebiet Ortenberg 17 Einsätze aufgrund Windbruches abgearbeitet. Auch hier war der städtische Bauhof anwesend und unterstütze die Einsatzkräfte der Feuerwehr mit schwerem Gerät und Gerätschaften des Bauhofes.

Auch bei diesem Einsatz zeigte sich die fachliche Kompetenzen, die bei den ehrenamtlichen Hilfsorganisationen und Einsatzkräften vorhanden sind.

Bericht: Lars Henrich, Stadtbrandinspektor Ortenberg
Bilder: werden nachgereicht

Der Löschbezirk Ost wurde am Freitag, dem 25.02. zur einem Hilfeleistungseinsatz alarmiert.
Die enorme Verunreinigung des Trinkwassers im Stadtteil Gelnhaar erforderte einige logistische Herausforderungen für die Feuerwehr der Stadt Ortenberg. Das Technische Hilfswerk ist mit einer Wasseraufbereitungsanlage seit dem noch immer im Einsatz.

Bis zum Sonntag waren die Einsatzkräfte damit beschäftigt Frischwasser in Usenborn zu holen, die Wasserausgabestelle zu organisieren und die Leitungsnetze zu spülen.

Weitere Informationen im Internet unter www.ortenberg.net

Ein aktueller Bericht aus dem Kreis-Anzeiger vom 03.03.2010:

Stadt Ortenberg sucht noch nach geeigneter Anlage
GELNHAAR (cbl). Die Stadt Ortenberg ist weiter dabei, langfristige Maßnahmen zu treffen, damit es in Gelnhaar künftig nicht mehr zu einer Verunreinigung des Wassers kommt. Eine Membranfilteranlage mit nachgeschalteter UV-Behandlung soll in unmittelbarer Nähe des betroffenen Brunnens installiert werden,
erklärte Reiner Berthold vom städtischen Bauamt und Verantwortlicher für die Wasserversorgung, gestern auf Anfrage des Kreis-Anzeigers. Da die Anlage an spezielle Laborwerte des Gelnhaarer Trinkwassers angepasst sein muss, ist die Suche allerdings schwerer als zunächst erwartet. Derzeit liegen der Stadt nur Angebote für Anlagen vor, die speziell gebaut werden müssten und deren Lieferzeit drei bis vier Wochen beträgt.
Wie Jürgen Knickel von der Stadt Ortenberg berichtete, konnte bisher keine Entscheidung getroffen werden, da man noch auf weitere Angebote mit sofortiger Inbetriebnahme warte. Knapp eine Woche ist es her, dass das Gesundheitsamt des Wetteraukreises vor der Verwendung des Trinkwassers in Gelnhaar warnte. Das Wasser wies eine ungewöhnlich hohe mikrobiologische Belastung auf.
Der Feuerwehr verdankten die Bewohner des Ortenberger Stadtteils die reibungslose Wasserversorgung, sie verteilte frisches Trinkwasser aus speziellen Containern. Zeitgleich waren Helfer des Technischen Hilfswerks (THW) im Einsatz, die dafür sorgten, dass mittels einer Aufbereitungsanlage sauberes, gefiltertes Trinkwasser in den zuvor gereinigten Hochbehälter fließen konnte. Seit vergangenem Sonntag kann das Wasser aus der Leitung wieder genutzt werden. Dass dies jedoch nur eine Übergangslösung sei, sagte schon der zuständige Dezernent, Zweiter Kreisbeigeordneter Ottmar Lich, der auf die Erfordernis einer langfristigen
Aufbereitungsanlage hinwies, da eine besondere hydrogeologische Konstellation des Gelnhaarer Brunnens vorliege.

pa-94

fwdv-7-atemschutz

Im Feuerwehrhaus Gelnhaar trafen sich am Montag, 16.11.2009 die Atemschutzgeräteträger der Wehren des Löschbezirks Ost, um eine Fortbildungsveranstaltung für Atemschutzgeräteträger nach FwDV 7 durchzuführen. Stadtbrandinspektor Lars Henrich, auch in seiner Funktion als Kreisausbilder Atemschutz tätig, unterrichte über Grundtätigkeiten, Einsatzgrundlagen und Personensuche nach den Ausbildungsunterlagen der Feuerwehrdienstvorschrift 7 - Atemschutz.

Mehr darüber steht auf der Homepage des Kreisfeuerwehrverbandes Wetterau unter www.kfv-wetterau.de unter der Rubrik downloads/lehrunterlagen/dienstvorschriften zur Verfügung.

Die Feuerwehr Usenborn konnte nach dem Umbau, der bis auf kleinere Details abgeschlossen ist, am 24.09.2009 das neue Mannschaftstransportfahrzeug (MTF, Funkrufname „Ortenberg-Usenborn 19“) in Dienst stellen.

Das neue MTF wurde für die Beförderung von Einsatzkräften und für Fahrten der Jugendfeuerwehr aufgebaut. Blaulichtbalken und Sondersignalanlagen und Geräte zur Verkehrsabsicherung, Funktechnik, Ladegeräte für Handscheinwerfer, Umfeld- und Heckbeleuchtung ergänzen die Ausrüstung.

Das neue Fahrzeug wurde in Eigenleistung aufgebaut. Finanziert wurde es in Zusammenarbeit mit dem Feuerwehrverein und der Stadt Ortenberg, die sich jeweils 50% der Anschaffungskosten teilen.

Nachfolgend einige Details:.
Hersteller/Typ: Ford Transit
Leistung: 100 PS
Erstzulassung: 24.09.2004
Besatzung: 1 Gruppenführer / 8 Mann (1:8)

Feuerwehrtechnische Beladung nach DIN:,
sowie Sondergeräte:
• Pulverlöscher
• CO²- Löscher
• Verkehrsicherungsmaterial
• Absperrmaterial
• Handscheinwerfer
• Kartenmaterial

11.10.2009 – Verkehrsunfall in der Rotlippstraße
Am Samstagabend gegen 20.00 Uhr erfolgte durch die Leitstelle Wetterau die Alarmierung der Einsatzkräfte der Stadtteilfeuerwehren Bleichenbach und des gemeinsamen Feuerwehrhauses in Selters zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person. Die Einsatzstelle befand sich im Stadtgebiet in Ortenberg, was die Einsatzkräfte etwas verwunderte, da es sich um eine Seitenstraße handelte. Nach dem Eintreffen an der Einsatzstelle wurde ein Kleinwagen vorgefunden, der bis dahin aus unerklärlichen Gründen gegen drei parkende Fahrzeuge prallte. Ein Rettungswagen des Malteser-Hilfsdienstes aus Altenstadt war bereits an der Einsatzstelle und versorgte die verunfallte Pkw-Fahrerin. Ebenfalls traf der LNA (leitende Notarzt) Dr. Klaus Peter Ratthey an der Unfallstelle ein, da zu diesem Zeitpunkt alle Notarzteinsatzfahrzeuge im Einsatz waren. Nach Absprache mit dem Einatzkräften des Rettungsdienstes erfolgte die Befreiung der eingeklemmten Person mit hydraulischem Rettungsgerät in kürzester Zeit durch die Feuerwehr. Nach Übergabe der Person an den Rettungsdienst erfolgten weiterhin die Absicherung der Einsatzstelle sowie die Aufnahme von Betriebsstoffen aller verunfallten Fahrzeuge.

Der nachrückende Notarzt aus Büdingen und ein Rettungswagen aus Altenstadt brachten die schwerverletzte Autofahrerin in die Gießener Uniklinik. Dort erlag sie im Laufe des Abends ihren Verletzungen.

Nach Auskunft der Polizei war nicht angepasste Geschwindigkeit auf regennasser Fahrbahn der Grund für den Unfall. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 21.000 Euro.

Einsatzkräfte der Feuerwehr:
- FF Bleichenbach
- FF Selters/Ortenberg/Effolderbach/Wippenbach
- SBI Ortenberg

Einsatzkräfte des Rettungsdienstes:
- RTW JW 80/83
- NEF RK Büd. 99/82
- Ltd. NA WE 9/01

Polizei:
- 1 Streife Polizei Büdingen

Text: Lars Henrich, SBI Ortenberg

Ölspur 2

Am 01. Oktober wurden die Wehren Gelnhaar und Usenborn zu einer Ölspurbeseitigung alarmiert.

Im Bereich “Stolberger Straße” und “Am langen Strich” in Usenborn war Dieselkraftstoff aus einem Fahrzeug ausgelaufen.

Eingesetzt waren 9 Einsatzkräfte mit 4 Fahrzeugen (2 MTF, LF, TSF-W)
Einsatzdauer: 1,5 Stunden

Für das neue MTF der Feuerwehr Usenborn war dies die “Feuertaufe” - der erste Einsatz für
Florian Ortenberg-Usenborn 19. Ein Bericht über das neue Fahrzeug folgt
Ölspur 1

Fire House bringt Feuerwehrleute ins Schwitzen

03.09.2009 - Wetteraukreis - Bis zu 650° C heiß kann es im Innenraum der mobilen Brandsimulationsanlage Fire House werden, in der Feuerwehrleute unter möglichst realitätsnahen Bedingungen geschult werden. Die vom Hessischen Ministerium des Innern gemietete Anlage macht in allen hessischen Landkreisen und kreisfreien Städten für mehrere Tage Station. Vom 31. August bis 05. September haben die Wetterauer Feuerwehrleute am Feuerwehrstützpunkt Bad Nauheim Gelegenheit, die Übungsanlage zu nutzen.

In den Jahren 2005 und 2006 war bereits die Fa. Dräger Safety mit ihren Fire Dragon in Hessen unterwegs, um die Feuerwehrangehörigen vor Ort schulen zu können; für das Jahr 2009 hat die Fa. Fire House mit ihrem gleichnamigen Brandsimulationscontainer den Zuschlag erhalten. Die Nachfrage an Teilnehmerplätzen ist dieses Jahr abermals so hoch, dass leider nicht der komplette gemeldete Bedarf an Plätzen berücksichtigt werden kann.

Die Anlage besteht aus dem eigentlichen Container mit einem aufgesetzten „Kellerabgang“ und wir vom vorgehenden Trupp vom Dach her begangen. Im Brandraum befinden sich mehrere gasbetriebene Brandstellen, die Konzentration und Ausdauer der Feuerwehrleute fordern. Wesentliche Lernziele sind die Hitzegewöhnung sowie der Umgang mit Hohlstrahlrohren im Innenangriff.

Gerade die körperliche Belastung ist beim Tragen von Atemschutzgeräten und dicker Feuerschutzkleidung enorm, daher ist die körperliche Fitness hier unbedingte Voraussetzung. Vom Leitstand der Anlage haben die Ausbilder Sicht- und Funkkontakt zu den Übungsteilnehmern, um bei eventuellen Problemen sofort eingreifen zu können, denn eigene Sicherheit ist oberstes Gebot.

Bisher gab es keine ernsthaften Verletzungen oder Probleme und die Resonanz der Teilnehmer war trotz der hohen Wärmebelastung durchweg positiv.

Im Mai wurden die Feuerwehren Usenborn und Gelnhaar des Löschbezirks Ost der Stadt Ortenberg bisher zu zwei Einsätzen gerufen.

Am Maifeiertag löste gegen 11.00 Uhr die Brandmeldeanlage im Behinderten-Wohnheim Rauher Berg einen Einsatz aus. Im Flubereich hatte ein Rauchmelder austretenden Dampf aus der Küche gemeldet. Hierbei waren keine Einsatzmassnahmen der Feuerwehr erforderlich.

Am Mittwoch, 6. Mai wurden die beiden Feuerwehren kurz vor 6.00 Uhr zu einem PKW-Brand auf der Landesstraße zwischen Bergheim und Gelnhaar alarmiert. An der Einsatzstelle angekommen, stellte sich jedoch heraus, dass es sich glücklicherweise nur um einen Kabelbrand am Fahrzeug handelte. Auch hierbei wurden keine Löschmittel eingesetzt.